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12.02.2021

Die Botschaft der Asche

Die Asche, die auf unsere Köpfe aufgelegt wird, ist ein starkes vielsagendes christliches Symbol:
Die Asche bezeichnet die Vergänglichkeit. Alle materiellen Dinge, auch unsere Körper werden irgendwann zur Asche.
Die Fastenzeit macht uns darauf aufmerksam, damit wir nicht nur in die vergänglichen, zeitlichen Dinge in dieser Welt unsere Kräfte investieren, sondern uns vielmehr an dem was nicht vergeht, was ewig bleibt, orientieren. Jesus Christus hat uns zugesichert, dass unsere Liebesbeziehung mit Gott und das Gute, das wir unseren „geringsten Schwestern und Brüdern“ getan haben, unvergänglich ist. Dies wird unseren Tod überdauern und wird ins himmlische Leben verlängert.

Die Asche symbolisiert die Reinigung. Unsere Vorfahren benutzten Asche als Seife.
Die Fastenzeit fordert uns heraus unsere Seele von allen unseren Sünden zu reinigen, von unseren schlechten Gedanken, verletzenden Worten und bösen Taten, die dem Willen Gottes widersprechen und uns sowie unsere Mitmenschen, belasten.

Die Asche ist ein Symbol des Wachstums. Noch heute wird Stroh auf den Feldern verbrannt und die so entstandene Asche wird als Dünger verwendet. Die Asche entsteht aus dem Verbrennungsvorgang. So soll in unserem Leben das „verbrennen“, was schlecht ist. Eine gute Beichte und ein gefasster Vorsatz bewirken unser inneres Wachstum und ein erneutes Leben.

Die Asche steht auch für Läuterung. Der Erz-Stein wird im Feuer geläutert, damit er das Gold frei setzt.
In der vorösterlichen Bußzeit sollen wir durch Gebet, Fasten und Werke der Barmherzigkeit das Wertvollste in unserem Leben und im Leben unserer Nächsten „frei machen“.

Die Asche ist auch ein Zeichen der Buße. Im christlichen Mittelalter haben sich die gläubigen Christen in Sack gehüllt und auf ihre Köpfe Asche gestreut. Dies waren die äußeren Zeichen für ihre innere Reue für begangene Sünden und für ihre Bekehrung.

Die 40 Tage der Fastenzeit wollen uns auch zur Wiedergutmachung unserer Verfehlungen und zur Umkehr zum Guten bewegen.

Msgr. Dr. Josef Hernoga, Schwabach, 12.02.21

Gottesdienstzeiten

Heilige Messen in der Pfarrei Schwabach St. Sebald

Samstag
Penzendorf: 17.00 Uhr (Winterzeit)
St. Peter und Paul: 18.00 Uhr (Sommerzeit)

Sonntag:
St. Sebald: 9.00 Uhr
Penzendorf: 9.00 Uhr (Sommerzeit)
St. Peter und Paul: 10.00 Uhr
St. Sebald: 10.30 Uhr
Eichwasen: 10.30 Uhr
St. Sebald: 19.00 Uhr

Beichtgelegenheit in der Pfarrei Schwabach St. Sebald

St. Sebald: Samstag 15.30 bis 16.30 Uhr Gelegenheit zum Seelsorgegespräch und zur Beichte
St. Peter und Paul: Samstag 17.00 Uhr (Sommerzeit), Sonntag 9.00 Uhr (Winterzeit)

Anbetungszeit in der Pfarrei Schwabach/St. Peter und Paul

Freitag 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr, außer in den Schulferien